Zomia Geburtstagskneipe

Zomia feiert Geburtstag!

Wie jedes Jahr ist es wieder so weit, der Platz wird ein Jahr älter. Vor mittlerweile acht Jahren haben sich die ersten Wagen zum Wagenplatz Zomia formiert.

Wir werden auch langsam älter und wollen diesmal ausnahmsweise keine rieeeesengroße Sause veranstalten, aber eine kleine gemütliche Geburtstagskneipe wollen wir uns dann doch nicht nehmen lassen!

Und was wäre die ohne euch.

Also kommt vorbei und feiert mit uns den leider immer noch neuesten Wagenplatz Hamburgs, auf dass es noch viele viele mehr werden!

Es gibt die obligatorische Feuertonne, lecker KüFa, Cocktails, Dosenmukke, Glühwein zum Finger dran wärmen und natürlich hoffentlich auch n Haufen netter Leute zum klönen und um nen netten Abend zu haben!

Los gehts ab 20 Uhr, am Freitag den 14.12.2018 wie immer in der Max-Brauer-Allee!

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Breite Kneipe – Soli für Gefangene

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Redebeitrag der Hamburger Wagenplätze zur Demonstration „Mietenmove“ (2. Juni)

Redebeitrag 2. Juni, Mietenmove – für eine solidarische und soziale Wohnraumpolitik

Wir, die Wagenplatzbewohnerinnen und Wagenplatzbewohner von Gaußplatz, Henriette, Rondenbarg, Zomia, Borribles, Hospi, Norderstedt, von dem Projekt Eschenhof und dem im Entstehen begriffenen Wagenplatz Mothertrucker sind heute mit einigen unserer Wohnlaster hier auf der Demo, um gemeinsam mit Euch gegen die beschissene Hamburger Wohnungs- und Stadtpolitik zu demonstrieren.

Wir wohnen zwar in Wagen und LKWs, sind aber genauso betroffen vom Mietenwahnsinn: Solange Wohnen eine Ware ist, wird die kapitalistische Maschinerie aus jedem Quadratmeter mehr und mehr Gewinn pressen. Und so lange werden nicht nur die Mieten steigen, sondern auch Wagenplätze, alternative Wohnformen und alle Freiräume in dieser Stadt verdrängt werden. Erst wenn diese kapitalistische Verwertungslogik durchbrochen ist, werden wir die Stadt nach den Bedürfnissen ihrer Bewohnerinnen und Bewohner gestalten können.

Außerdem sind wir heute hier um klar zu machen, dass für uns das Hamburger Wohnwagengesetz nicht akzeptabel ist!

Dieses diskriminierende, auf der deutschen und europäischen Feindlichkeit gegen Sinti und Roma fußende Gesetz schränkt zum Beispiel nach §7 das Grundrecht der Unverletzlichkeit der Wohnung ein. Zudem wird das Wohnen im Wagen als so genanntes „Substandard- Wohnen“ stigmatisiert und soll unter keinen Umständen gefördert werden.

Den Bewohnerinnen und Bewohnern wird in dem Gesetz mangelnde Hygiene und fehlende Eigenständigkeit unterstellt – also ein gern genutztes politisches Mittel der Diskriminierung von Minderheiten durch die bürgerliche Gesellschaft, die sich abgrenzt. Ursprünglich war das Gesetz gegen sogenannte „Landfahrer und Asoziale“ gerichtet. Heute dient es der Gängelung unliebsamer politischer Gruppen.

Aktuell drohen im Klima der erstarkenden politischen Rechten alternative Wohnformen wieder zum Spielball der „Law & Order“ Fraktion um die geistigen Erben der Ära Schill und Beust zu werden. Bezeichnend für dieses politische Klima ist die Beförderung des Schill-Schützings Harmut Dudde zum Chef der Hamburger Schutzpolizei. Dudde erlangte zuletzt durch die Eskalation der G-20 Einsätze überregional Bekanntheit.

Schill war es, der damals die Räumungen der Wagenplätze Parciusweg in Eimsbüttel, der Schützenstraße in Altona und der Bambule im Karoviertel veranlasste. Im Zuge der unter Schill in Fahrt geratenen restriktiven Stadtpolitik wurde nach seiner Entlassung auch der Wagenplatz Wendebecken in Barmbek dem Erdboden gleich gemacht.

Heute wird als Argument gegen Wagenplätze der Flächenbedarf für Wohnungsbau ins Feld geführt. Hierbei geht es nicht darum dringend benötigten sozialen Wohnungsbau voran zu treiben, sondern die Gewinnmaximierung innerhalb der kapitalistischen Ökonomie zu ermöglichen. Der neu geschaffene Wohnraum ist für die bisherigen Bewohnerinnen und Bewohner der betroffenen Viertel kaum erschwinglich und sozialer Wohnungsbau wird lediglich als Feigenblatt genutzt, um kritische Stimmen zum Schweigen zu bringen.

Ebenso wird alternativer Wohnraum vernichtet um Platz für absurde Stadtentwicklungsprojekte zu schaffen. Beispielhaft hierfür ist der Bau des so genannten „Öko-Einkaufszentrums“ VIVO in Ottensen, für das der Wagenplatz an der Gaußstraße im Jahr 2000 drastisch verkleinert wurde. Das Zentrum steht bis heute in Teilen leer und in den Medien wird immer wieder über einen Abriss spekuliert.

Außerdem ist der Wagenplatz Borribles durch den Bau des Neubaugebiets „Pergolenviertel“ an den Stadtrand verdrängt worden. Die Stadt gibt zwar an, im Pergolenviertel 60 Prozent geförderten Wohnungsbau zu realisieren.,Aber  für Normal- und Geringverdienende werden die Wohnungen nicht bezahlbar sein.

Aktuell soll der Wagenplatz Zomia in der Schanze einem Brückenbauprojekt weichen. Die Bahn will ab dem Jahr 2020 die Fläche des Wagenplatzes sowie das benachbarte Areal dazu nutzen, den Neubau der Sternbrücke zu montieren. Zomia soll verschwinden, obwohl völlig unklar ist, ob tatsächlich das komplette Areal dafür in Anspruch genommen werden muss. Nach Beendigung des Bauprojektes ist eine Rückkehr für Zomia politisch nicht gewollt und die SAGA soll dort einen weiteren Betonklotz bauen.

Dass Menschen in Wagen wohnen gehört nicht erst seit den 1980-ern zum Hamburger Stadtbild. Wagenbewohnerinnen und Wagenbewohner waren aber schon immer den Gesetzesauslegungen der jeweils regierenden Parteien ausgeliefert. Gegen diese ganze Scheisse steht unser Ideal einer Stadt, in der Wagenplätze, alternative Wohnprojekte, Freiräume und linke Zentren genauso ihren Platz haben, wie günstiger Wohnraum und alles andere, was die Menschen der Stadt brauchen. Kein Platz hingegen darf es geben für leerstehende Büros, für überteuerte Leuchtturmprojekte und für das nächste bescheuerte Touristen-Massenevent.

Für mehr Wagenplätze! Für mehr Stadtpolitik von unten! Für mehr Bambule in Hamburg!

Miete verweigern, Kündigung ins Klo, Bauwagenplätze sowieso!

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Samstag, 2. Juni, 20 Uhr – After-Demo-Kneipe

Ihr seid herzlich eingeladen, am 2. Juni abends zum Wagenplatz zu kommen, um im Rahmen unserer After-Demo-Kneipe den Nachmittag gemütlich bei Musik, Getränken und netten Leuten ausklingen zu lassen. Soli für die Unkosten der Demo.

20 Uhr | Zomia | Max-Brauer-Allee 220

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2. Juni 2018 – 13:00 – Spielbudenplatz – MIETENmove! – Demonstration für eine solidarische & soziale Wohnraumpolitik

Aufruf zum
MIETENmove! – Demonstration für eine solidarische und soziale Wohnraumpolitik
2. Juni 2018 / 13 Uhr / Spielbudenplatz

Seit mehr als sieben Jahren regiert in Hamburg die SPD. Seitdem wird so viel gebaut wie schon lange nicht mehr. Noch stärker als Wohnungsbauzahlen ziehen jedoch die Mietpreise an. Inzwischen kostet der Quadratmeterpreis für Wohnungssuchende durchschnittlich mehr als 13 Euro netto kalt. Der Mietenwahnsinn in Hamburg nimmt dramatische Formen an. Daran hat auch die grüne Regierungsbeteiligung seit 2015 nichts verändert.

Das bedingungslose Vertrauen des Senats in den Markt hat sich als falsch erwiesen. Auch die vor drei Jahren eingeführte Mietpreisbremse ist nicht mehr als ein zahnloser Tiger. In St. Georg, auf St. Pauli oder auch in der Neustadt sind Quadratmeterpreise bei Neuvermietung von weit mehr als 20 Euro die Regel und längst nicht mehr eine Ausnahme. Die Wohnungspolitik in Hamburg hat viel zu lange auf investitionsfreudige Baufirmen gesetzt. Was wir jetzt brauchen, ist eine Wende in der Wohnungspolitik: Weg von einem profitorientierten Wohnungsmarkt hin zu einer solidarischen Stadt- und Wohnraumpolitik im Interesse von Hamburgs Bewohner*innen.

Gebetsmühlenartig verweist die Politik auf den so genannten Sickereffekt: Mieter*innen der Neubauwohnungen würden günstige Wohnungen frei machen. Davon wiederum würden Geringverdiener*innen profitieren. Ein fataler Trugschluss. Gerade in den ehemals günstigen Segmenten schnellen die Mietpreise bei Weitervermietungen unaufhaltsam in die Höhe. Das Einzige, was da sickert, ist Wasser – und zwar durch die Decke der Buden, die Abzock-Vermieter*innen Menschen zu übertriebenen Preisen anbieten, die ohnehin schon als Arbeitsmigrant*innen ausgebeutet werden. Das Wort Instandhaltung kennen solche Eigentümer*innen nicht. Wohl auch deswegen, weil die Stadt es jahrelang versäumt hat, Druck auf sie auszuüben.

Stattdessen regierte ein Bürgermeister, der von Olympia träumte und am Ende den G20- Gipfel in die Stadt holte. Und es herrscht weiterhin eine Politik, die Großevent nach Großevent in die Stadt lockt, aber die Kontrolle illegaler Ferienwohnungen vernachlässigt. Eine Politik, die sich längst nicht mehr an den hier lebenden Menschen orientiert, sondern lieber eine zahlungskräftige Klientel nach Hamburg locken will.

Aus dem Blick geraten dabei diejenigen, die sich Hamburg jetzt schon fast nicht mehr leisten können. Mehr als 30.000 Geflüchtete und Wohnungslose leben über viele Jahre ohne jegliche Rückzugsmöglichkeiten in eigentlich nur zur temporären Unterbringung gedachten Camps und Wohnunterkünften. Auch deswegen, weil schlichtweg viel zu wenige günstige Wohnungen entstehen. Nicht einmal der Drittelmix – die selbstgesteckte Vorgabe für den Sozialwohnungsbau – wird konsequent umgesetzt. Die Wohnungssuche ist für Leistungsbezieher*innen und andere Geringverdiener*innen längst zum nicht enden wollenden Albtraum geworden.

Sie und alle anderen Hamburger*innen brauchen menschenwürdige Wohnungen. Der Platz ist da. Wir sagen: Kein Quadratmeter dem Leerstand – egal ob Wohn- oder Gewerberaum! Auch der Ausverkauf städtischer Flächen an Investor*innen muss beendet werden. Wir fordern eine soziale Bodenpolitik. Die Stadt muss von ihrem Vorkaufsrecht Gebrauch machen und darf ihre Grundstücke nur noch nach Erbbaurecht vergeben! Auf diese Weise kann der Bau von Wohnungen an Bedingungen geknüpft werden, die steigende Mieten verhindern. Die Bindungen für Sozialwohnungen wiederum dürfen nicht länger zeitlich befristet sein. Alternative Wohnformen wie Wohnprojekte oder auch Bauwagenplätze müssen möglich und finanzierbar sein. Sie verdienen Unterstützung. Gemeinwohlorientierte Modelle wie Genossenschaften und Stiftungen müssen gestärkt werden. Und: Die Saga darf keine Mieten mehr anheben. Warum auch? Schon jetzt führt das städtische Unternehmen Jahr für Jahr mehr als 100 Millionen Euro aus Mietengewinnen an den Senat ab.

Es steht außer Frage: Stadt verändert sich. Aber der Wandel darf nicht zu Verdrängung führen. Und der Erhalt Hamburger Baudenkmäler darf nicht mehr an wirtschaftliche Kriterien geknüpft werden. Vielmehr sollte auch in den Blick genommen werden, wie durch den Erhalt alter Substanz die Umwelt geschont und im Endeffekt auch Kosten eingespart werden.

Längst geht es nicht mehr nur ums Wohnen. Die Folgen von steigenden Mieten sind auch im Gewerbe dramatisch. Das Kleingewerbe sowie soziale und kulturelle Einrichtungen gehören zum städtischen Raum und müssen bewahrt und gestärkt werden. Die Debatte darum, was zu Hamburg gehört und was die Hamburger*innen brauchen, muss offen und transparent geführt werden.

Es ist unsere Stadt! Und es muss etwas passieren! Wir wollen, dass die Politik aufhört, auf den Zuzug von Besserverdienenden und die Steigerung der Attraktivität für Tourist*innen zu schielen. Wir machen Druck für eine soziale Politik!

Wir wollen, dass kleinteiliges Gewerbe für den Bedarf von Anwohner*innen bewahrt wird.

Wir wollen ein Zeichen setzen für eine Wohnraumpolitik, die endlich aufhört, sich an den Gewinninteressen der Immobilienwirtschaft zu orientieren.

Wir wollen eine Wohnraumpolitik, die die Möglichkeiten, auf Kosten von Hamburgs Bewohner*innen mit Immobilien Geschäfte zu machen, drastisch einschränkt.

Wir wollen eine klare Unterstützung der Stadt für gemeinwohlorientierte Wohnmodelle, auch im Bestand.

Wir wollen wirklichen sozialen Wohnungsbau und eine solidarische Wohnraumpolitik.

 

Wagengruppe Zomia im Mai 2018

 

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Am Abend des 2. Juni ist After-Demo-Wagenplatz-Kneipe auf Zomia zur Deckung der Unkosten der Demo.

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Freitag, 4. Mai, 20 Uhr: Wagenplatz-Kneipe

Mit Getränken, Musik, Feuertonne und bei gutem Wetter: Dokumentarfilm ab etwa 21:30.

Alle Einnahmen gehen an United we stand – G20 Antirepressionssoli.

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5. Mai: Flohmarkt auf Zomia

Den Frühling haben wir ja irgendwie übersprungen.. aber traditionell ist er ja die Zeit des Frühjahrsputzes, des Entrümpelns, Abstaubens, Möbel umstellens.

Und damit die Freebox vor unserer Tür kein Burnout bekommt, haben wir uns gedacht, geben wir dem Ganzen einen etwas größeren Rahmen:

Flohmarkt auf Zomia

Samstag 5.5.2018
Aufbau ab 13 Uhr
(Standgebühr: ein (möglichst veganer) Kuchen für den Kaffee&Kuchenstand)
Start 14 Uhr, Ende 18 Uhr
dazu: Musik, Kinderbespaßung, Kaffee& Kuchen

Kommt vorbei, zum trödeln, shoppen oder verkaufen!

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Zukunft der Brammerfläche – Zukunft des Wagenplatzes Zomia

Seit 2012 besteht der Wagenplatz Zomia an der Max-Brauer-Allee auf der Brammerfläche, dem letzten unbebauten städtischen Gelände im Schanzenviertel. Der zu Beginn auf nur zwei Jahre befristete Nutzungsvertrag wurde bis jetzt regelmäßig verlängert, denn die für 2014 geplante Bebauung der Fläche war vom Tisch, nachdem die Deutsche Bahn sie als Montage- und Lagerplatz für den anstehenden Neubau der Sternbrücke gefordert hatte. Seit Anfang 2017 wird der Wagenplatz Zomia allerdings durch Baustellenplanungen und Probe¬bohrungen daran erinnert, dass die Zeit des friedlichen Wagenlebens abzulaufen droht.

Was geht auf der Brammerfläche?
Nach wie vor ist der Plan der Stadt, dass Wagenplatz, Biergarten und PKW-Parkplatz von der Brammerfläche (zwischen Schienen, Lippmannstraße, Max-Brauer-Allee und Schulterblatt) verschwinden müssen, sobald diese zunächst der Bahn beim Neubau der Sternbrücke zur Verfügung gestellt wird. Erwartet wird diese Baustelle irgendwann zwischen 2019 und 2022 – allerdings ist das vage Zeitgefühl der Deutschen Bahn weitläufig bekannt. Wofür die Wagenplatzfläche genau verwendet werden soll ist ebenso undurchsichtig, wie die Frage, ob für die Vormontagearbeiten tatsächlich die komplette Fläche von Schulterblatt bis Lippmannstrasse benötigt wird. Nach Abschluss der etwa dreijährigen Brückenarbeiten soll die Fläche bebaut werden. Hierzu wurde in den letzten Jahren viel diskutiert; vom ursprünglichen Plan eines Autohauses („Autohaus Brammer“) über eine Schlachtfabrik zur Dönerproduktion bis hin zu einer Konzeptausschreibung für Investor*innen mit einem wilden Mix aus Wohnen, Kleingewerbe, Clubs, Dachbiergarten, Proberäume und Hospiz war vieles im Gespräch.
Doch all diese Pläne sind passé – im Sommer 2017 kam ans Licht, dass die Senatskommission „Bauen“ die Fläche bereits der SAGA zugeschanzt hat. In einem vertraulichen „Letter of Intent“, einer Absichtserklärung, ist vage festgelegt, dass die SAGA neben Wohnungen auch Kleingewerbe zu schaffen hat und die Eignung zur Unterbrindung der Sternbrücken-Clubs „wohlwollend“ prüfen soll (und sicherlich als ungeeignet verwerfen wird). Vom Wagenplatz Zomia ist erwartungsgemäß keine Rede, außer dass einigen Bewohnerinnen angeblich Wohnungen angeboten werden sollen – als ob der Wagenplatz seit Jahren auf nichts anderes warten würde, als endlich überteuerte Ein-Zimmer-Apartments beziehen zu können!

Was muss jetzt passieren?
Der Wagenplatz wird halbwegs unbehelligt auf der Brammerfläche wohnen bleiben – bis die Baustelle der Bahn irgendwann zwischen 2019 und 2022 tatsächlich beginnt. Akute Gefahr droht also noch nicht.
Die Zukunft der Brammerfläche wird jedoch genau jetzt verhandelt – beziehungsweise von den Herrschenden in Hinterzimmern ausgedealt. Darüber muss geredet werden – öffentlich, im Interesse der Be- und Anwohnenden und ohne Vorfestlegungen. Es ist nicht in unserem Sinne, und sollte nicht im Sinne einer lebendigen Stadtgesellschaft sein, wenn die letzte Freifläche mit dem Totschlagargument „6.000 Wohnungen!“ (von denen sowieso höchstens ein Bruchteil „bezahlbar“ im Sinne von Sozialwohnungen sein werden) mitsamt ihrer bisherigen Nutzung verschwinden und einem weiteren Betonklotz weichen soll!
Der einzige zentrale und weithin sichtbare Wagenplatz dieser Stadt wird sich weder gegen Wohnungsbau ausspielen lassen noch dem gefräßigen Flächenanspruch einer diffusen Großbaustelle weichen. Denn für uns ist klar: Wagenplätze müssen auch in Zeiten von provoziertem Wohnungsmangel Teil von Innenstädten bleiben. #Zomiableibt

 

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28.02.’18 – FUTURE KNEIPE – 99 JAHRE ZOMIA – SOLI FÜR MOTHERTRUCKER

„…Wie geht es denn jetzt eigentlich weiter mit Zomia?“
.. Tja, wir würden mal sagen: Immer weiter, und weiter, und weiter und weiter…! Sieben Jahre sind noch lange nicht genug. Auf 99 Jahre Zomia!

Und weil wir natürlich auch in Zukunft nicht allein sein wollen mit dem Wagenleben, schmeißen wir jetzt mal ’ne ordentliche Future-Soli-Kneipe für „Mothertrucker“, den – bald – neuen Wagenplatz im Norden Hamburgs. Wir wissen noch gut, wie viel Mühe und leider auch Geld es kostet mehr Raum für gemeinschaftliches Wagenleben zu schaffen, aber watt mutt dat mutt.

Deshalb: Kommt vorbei und lasst all euer Geld in unserer Kneipe, auf dass die Wagenplätze der Zukunft wie Pilze aus dem Boden sprießen!

Und auf dass auf den bestehenden Wagenplätzen auch weiterhin die Pils‘ in der Kneipe fließen. Ähäm. Prost!

Future Kneipe: Mi 28.01.18 ab 20Uhr auf dem -hoffentlich nicht mehr lang- jüngsten Wagenplatz Hamburgs!

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Jahresendsport – G20 Soli Kneipe

Jahresendsportkneipe auf Zomia

Gute Vorsätze fürs neue Jahr setzen… Ein alter Hut. Klappt sowieso nie, frustriert mehr als es nützt und is eh ne bekloppte Tradition.
Viel Sinnvoller und spaßiger: Gute Vorsätze fürs alte Jahr! Desto weniger Jahr noch übrig ist, desto mutiger die guten Vorsätze.
Wir haben uns vorgenommen in diesem Jahr wenigstens einmal pro Monat alle zusammen Sport zu machen. Bis zur Erschöpfung, im formschönen Einteiler, oder anderweitig gut aussehend, zu guter Musik und: Trinksport zählt natürlich auch.

Von Golf über Yoga zu Holzhacken für nüchterne Grobmotoriker ist alles möglich.

Also, auf gehts, Turnmatte eingepackt, Sportschuhe zugeschnürt und los zu Zomia!
Donnerstag 21.12.2017 20 Uhr

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13.1.2018 – Burning Tree VI

Pünktlich zum Beginn des neuen Jahres möchten wir Euch und Euren dann überflüssigen Tannenbaum zur finalen Zusammenkunft einladen. Dafür ist aus unserer Sicht nichts besser geeignet als ein archaisches Lagerfeuer mit knisternden Tannenbäumen, klebriger Glühwein, leckeres Essen und die winterlich gekühlten Getränkespezialitäten aus dem Kranken Einhorn. Kommt vorbei, bringt Euren Tannenbaum mit, sammelt unterwegs noch welche ein und lasst die teure Northfacejacke ausnahmsweise Zuhause (oder nehmt die mit den Brandlöchern vom letzten Jahr).

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Zomia 7. Geburtstagsparty

Das verflixte siebte Jahr.. im Gegensatz zu denen am Anfang gar nicht so verflixt und auf jeden Fall mal wieder ein Grund zu feiern:

Zomia wird sieben!

Samstag 25.November 2017
auf eurer Lieblingsschotterfläche
Wir seh’n uns!

Bands:
Lasterkadaver (Sludge)
Krachwalze (Gameboy Punk Metal)
Boston Curtis (HC)

DJ*anes:
Britney Tears and Smiley Virus (Pop Art Shuffle)
Topteam (Topmusik)

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7.Nov.: Küfa

Am Dienstag den 7.11. findet bei uns mal wieder Küfa (Küche für Alle*) statt. Essen, Kalte Getränke, Feuertonne… kommt vorbei! Ab 20h gibts Essen!

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G20 Soli-Kneipe | 16.11.2017 | Hass. Trennung. Depression.

So liebe Freunde der gepflegten Depression, der Wut, der Ungeselligkeit, des Weltschmerzes, der enttäuschten Liebe, des Hasses:

Wenn dir die Romantik-Kneipe das letzte Mal zu kuschelig war, oder wenn die dort grade erst gefundene große Liebe schon wieder verraucht ist, komm am 16/11/17 zu uns!

Es gibt billigen Rotwein, kalte Tiefkühlpizza und Leiden in guter Gesellschaft.
Garantiert keine gute Laune und Geselligkeit. Mit mindestens 1m Tresenabstand zum*r nächsten einsamen Trinker*in.

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Romantik-Kneipe am 6.10.2017 – G20-Soli

Kommt zu unserem nächsten Kneipen. Motto diesmal: Romantik.

G-20-Soli-Tresen mit sinnlichen Getränken in einer anregenden Atmosphäre die Raum für verführerische Gespräche bietet. Lass dich von Amor überraschen <3

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