Bezirk Mitte schnüffelt mit Undercover-Methoden

Gestern morgen, 14.10.11, so ca um 9.30 Uhr haben sich 3 Menschen bewaffnet mit Stift, Zettel und Kamera bei uns auf den Platz geschlichen und direkt angefangen sich Notizen zu unseren Gefärten zu machen und diese auch ganz genau zu fotografieren. Auf unsere Nachfrage, was das denn soll, kam als Antwort, dass sie vom Bezirk Mitte den Auftrag hätten sich einen Überblick zu verschaffen, was sich hier seit einem halben Jahr verändert habe. Dafür musste dann jedes Gefährt inclusive das Kompostklo mindestens drei mal fotografiert und alles ganz genau schriftlich festgehalten werden – inclusive der Dachform der Gefährte, weil man sie sonst nicht auseinanderhalten könne.
Ganz abgesehen davon, dass kein Grund gesehen wurde sich hier vorher anzumelden, wurde damit argumentiert, dass ja auch keine Kontaktdaten von uns bekannt seien – komisch nur, dass mehrfach eMail-Verkehr zwischen dem Bezirksamt und dem Wagenplatz stattgefunden hat oder über unseren Anwalt mit uns kommuniziert wurde…Er verstehe überhaupt nicht, was daran jetzt so schlimm sei, meinte der eine Bezirksamtmensch – wollte dann aber auf Nachfrage nicht sagen, von wem genau er denn jetzt seinen Arbeitsauftrag bekommen hatte…

Nachdem der Verfassungsschutz wahllos Menschen im Viertel anquatscht (die Rote Hilfe berichtete) und SPD-Bezirkspolitiker heimlich unter unseren Wagen rumkriechen um investigativen Enthüllunhsjournalismus zu bereiben, rennt der Bezirk weiter in diese Richtung.
Das Ganze zeigt wieder einmal mehr, wie der Bezirk Mitte tickt und arbeitet – intransparent, unverschämt und uneinsichtig macht er sich zum größten Narren!

Zomia bleibt wo es ist!

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