Pressemitt​eilung: Ein großer Wagenplatz auf der Brammerflä​che? Zomia kauft sich selbst!

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Hamburg, 30.10.2013| Rund 50 Menschen kamen gestern zu einer Kundgebung, zu der die Wagengruppe Zomia vor den Landesbetrieb Immobilienmanagement und Grundvermögen eingeladen hatte. Im Rahmen der Kundgebung stellte die Agentur SuPA.urban im Auftrag der Wagengruppe Zomia das Konzept vor, mit dem sich die Wagengruppe selbst für den Kauf der „Brammerfläche“ bewerben wird.

Wie üblich bei solchen Veranstaltungen gab es Power-Point-Präsentationen mit Visualisierungen des Projekts, dazu Sekt und die Simulation eines Bürgerbeteiligungsverfahrens, das branchenüblich lediglich der Akzeptanzbeschaffung dient. „Die mitten in einer Metrozone gelegene prime-location eignet sich ideal dafür, den größten Wagenplatz Hamburgs mitten im Herzen der Metropole zu errichten“ meint dazu Steffanie Buchen von SuPA.urban. Nachdem sich das Publikum an den präsentierten Entwürfen kaum satt sehen konnte, versprach Carsten Uhlendorff von SuPA.urban die zeitnahe Umsetzung des Projektes. „Wagenplätze hat es in dieser Stadt nie wegen, sondern immer trotz Stadtplanung gegeben. Das ist einer der Gründe, warum wir von einer selbstorganisierten Anhandgabe des Geländes ausgehen“. Nicht erst seit der Abgabe des Gebots bleibt es also spannend, wie es auf der Fläche im Schanzenviertel weiter geht.

Hintergrund:
Noch bis zum Ende dieses Monats läuft ein Gebotsverfahren, bei dem die „Brammerfläche“, ein 8.251 m² großes Grundstück im Schanzenviertel, in einer Konzeptausschreibung verkauft werden soll. In der Ausschreibung ist von einer Bebauung die Rede, die unter anderem Wohnen, eine „Clubmeile“ sowie verschiedene Einrichtungen enthalten soll. Der Bebauungsplan für die Fläche soll erst nach der Auswahl eines Vorschlags erfolgen.

Zum Zeitpunkt des Gebotsverfahrens befinden sich auf der Fläche noch unterschiedliche Nutzungen. Neben einem Parkplatz, der von „Zukunft Arbeit“ betrieben wird, dem Mobile Blues Club und einem Beach Club ist dort auch seit mehr als einem Jahr der Bauwagenplatz Zomia zuhause. In der Ausschreibung der Finanzbehörde heißt es lapidar: „Die Nutzungen werden fristgerecht beendet“.

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