Mittwoch, 8. August, 21 Uhr: open-air-kino. PERSEPOLIS

persepolis


Persepolis
Frankreich 2007

Marjane ist zehn, als der Schah aus dem Iran vertrieben wird und die Ayatollahs an die Macht kommen. Zunächst ist die Familie voller Hoffnung, auch weil Marjanes Onkel, ein Kommunist, aus dem Gefängnis entlassen wird. Begeistert spielt die Kleine mit Freunden das widersprüchliche politische Geschehen nach. Sie selbst sieht sich als Prophetin, die mit Gott in Kontakt steht. Fortschritt und Freiheit bleiben im Zuge der Islamischen Revolution jedoch allzu bald auf der Strecke. Tausende werden inhaftiert, Frauen sind wieder gezwungen, ihre Gesichter mit Kopftüchern zu verhüllen. Die heranwachsende Marjane rebelliert, unterstützt von der resoluten, lebensklugen Großmutter, gegen die Sanktionen. Heimlich hört sie Pop- und Punk-Musik. Als der Onkel von den neuen Machthabern hingerichtet und Teheran im ersten Golfkrieg gegen den Irak bombardiert wird, beschließen Marjanes Eltern, die Tochter auf eine Schule nach Wien zu schicken. Obwohl Außenseiterin, findet sie schnell Anschluss. Doch eine unglücklich endende Liebe stürzt sie in tiefe Depression. Sie gibt die Schule auf, verliert die Wohnung und lebt auf der Straße. Als sie nach einer schweren Erkrankung in eine Klinik eingeliefert wird, beschließt sie, nach Teheran zurückzukehren und einen Neuanfang zu wagen. Mit 24 verlässt sie den Iran wieder in Richtung Paris. Diesmal ist es ein Abschied für immer.
(Quelle: Filmernst.de)

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Dienstag, 2. August, ab 20 Uhr: Essen auf Achse + open air Kino: Black Block

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Anlässlich von 15 Jahren Genua zeigen wir im Anschluß bei beginnender Dämmerung den Dokumentarfilm „Black Block“. Wie immer alles umsonst und draussen. (Alerta: Es ist eine Doku über Polizeigewalt; somit sind teils drastische Gewaltszenen zwangsläufiger Inhalt.)

Genua 2001: Der Gipfel der G8, der Protest der Hunderttausenden, die Kämpfe, die Hoffnungen, der erschossene Demonstrant, die Polizeigewalt auf den Strassen und schließlich beim Überfall auf die Diaz-Schule. Was in dieser als Schlafplatz genutzten Schule passiert ist und was davon bleibt – davon legen Aktivist/innen im Dokumentarfilm „Black Block“ Zeugnis ab.

300 Polizisten stürmten in der Nacht nach dem Gipfel die Diaz-Schule. Bei ihrem kalkulierten Blutbad verletzten sie fast 90 Menschen schwer. Selbst aus den Krankenhäusern wurden sie anschließend in die Polizeikaserne Bolzaneto gebracht, dort erniedrigt und gefoltert. Niels und Lena (Hamburg), Chabi (Zaragoza), Mina (Paris), Dan (London), Michael (Nizza) und Muli (Berlin) erzählen ihre Geschichten aus dieser Nacht, von davor und danach, von der erlittenen Traumatisierung, von dem, was für sie seither anders geworden ist. Aber auch, wie sie neue Wege fanden und dabei festhalten an den Idealen, die sie nach Genua geführt hatten.

Der Genueser Carlo A. Bachschmidt war 2001 an der Organisation der Proteste beteiligt. Danach hat er die Anwält/innen in Prozessen gegen Polizisten und an den Misshandlungen beteiligtes medizinisches Personal durch die akribische Auswertung von Filmmaterial unterstützt.

Black Block. Dokumentation, 77min.
Regie, Buch: Carlo A. Bachschmidt.
Kamera: Stefano Barabino, Harald Erschbaumer.
Schnitt: Alessandro Pantano.
Ton: Francesco Cerasi.
Produzent: Domenico Procacci.
Produktion: Fandango.

(Quelle: Filmarche)

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Huch, wer bohrt denn da?

Wer in den letzten Wochen aufmerksam die Grundstücke rund um die Sternbrücke und auf der Brammerfläche beobachtet hat konnte Sonderliches besichtigen: Schweres Bohrgerät ist aufgefahren, Rammsondierungen werden in den Schotter gehämmert, „Kernlochbohrungen“ fördern „Bodenaufschlüsse“ zu Tage und zwischen all dem Tiefbau wird fachkundig die Pflanzenwelt kartiert.

Fachleute ahnen es schnell, und den betroffenen Laien wurde es schriftlich mitgeteilt: Hier wird eine Baustelle vorbereitet. Eine sehr, sehr große Baustelle.

Seit über einem Jahrzehnt ist die notwendige Erneuerung der Bahnbrücke über der Kreuzung Stresemannstraße – Max-Brauer-Allee im Gespräch und schon mehrfach wurde das Ende der dort beheimateten Clubs prognostiziert. Auch wenn der tatsächliche Baubeginn noch in der Zukunft liegt wird es nun konkret: Die Bauvorbereitung vor Ort hat in diesen Tagen begonnen.

Ab etwa 2020 will die Deutsche Bahn AG in einer dreijährigen Bauphase die Sternbrücke erneuern. Dafür sollen die Katakomben (in denen sich aktuell Fundbüro, Astra-Stube und Waagenbau befinden) mit Beton gefüllt, das Gleisbett tiefer gelegt und eine massivere, neue stählerne Brückenkonstruktion aufgesetzt werden. Der Pfeiler mitten in der Stresemannstraße entfällt.

Aber was hat so ein Brückenneubau mit dem Wagenplatz Zomia zu tun?

Unsere Wagenplatzfläche ist ein Teil der sogenannten Brammerfläche an der Max-Brauer-Allee, keine 300 Meter von der Sternbrücke entfernt. Genau diese Fläche hat die Bahn sich als Montageplatz für die Brückenelemente und Materiallager für ihr Bauprojekt unter den Nagel gerissen! Der Eigentümer der Fläche ist die Stadt, eigentlich hätte sie als letzte große Freifläche am Rand des Schanzenviertels schon 2015 bebaut werden sollen (altona.info Artikel). Dagegen hat die Bahn 2014 interveniert und Nutzungsrechte für die Brammerfläche für ihre Baustelle ab 2019 gefordert – was die Stadt per Anhandgabe umgesetzt hat (taz Artikelchen). Deswegen droht mit Baubeginn nicht nur den Musikclubs unter der Sternbrücke, sondern auch dem Wagenplatz Zomia, dem Biergarten central park und einem PKW-Parkplatz auf der Brammerfläche die Vertreibung von ihren angestammten Orten. Nachdem die Bahn die Sternbrücke erneuert und die Brammerfläche wieder verlassen haben wird ist dort ein Gebäudeneubau geplant – Nachverdichtung ist eben weiterhin oberstes Gebot in Hamburger Stadtpolitik, inklusive Verdrängung von Subkultur, alternativen Wohnprojekten und lebenswerten Lücken im Beton.

Die aktuellen Bohrungen und Pflanzenkartierungen auf der auch von uns genutzten Brammerfläche sind nun der erste sichtbare Schritt: Baugrunduntersuchung als Grundlage der kommenden Baustellenplanung. Allerdings: die Alternative zur in einigen Jahren kommenden Bahnbaustelle wäre ein Gebäudeneubau schon 2015 oder 2016 gewesen – aus diesem Blickwinkel ist die gewonnene Zeit eine gute Fügung. Gleichzeitig hatte der Wagenplatz Zomia im Jahr 2012 mit der Brammerfläche nach zweijähriger Auseinandersetzung mit der Stadt endlich ein gutes Zuhause gefunden, welches bislang völlig alternativlos ist.

Deswegen lassen uns die Bohrkerne und Rammsondern aufgerüttelt zurück und wir sagen schon und ein weiteres Mal laut und deutlich: Wagenplätze gehören in die Stadt! Sichtbar, langfristig, im offenen Bruch mit architektonischen Ästhetikvorstellungen und als weithin sichtbare Alternative zu Stein, Stahl und Beton. Bauwagen und Wohn-LKWs haben Räder und können ins Rollen geraten. Aber verschwinden werden sie mit Sicherheit nicht.

Zomia im Sommer 2016

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Sommerkonzert: Dad Horse Experience und 20vor8

20vor8

20vor8 – Homepage, Soundcloud

Dad Horse Experience, Soundcloud

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Dienstag, 7.6, 20h : vegane KÜFA!

Feinste vegane Küfa am Dienstag, 7.6 ab 20h! Wir freuen uns auf euer Kommen! Akazienblütenduft weht vom S-Bahngleis herüber und die Musikanlage macht dem Max-Brauer-Sound Konkurrenz…die unschlagbare Kulisse für den lauen Sommerabend!

*Essen und Getränke gegen Spende!

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Dienstag, 7. Juni, 20 Uhr: Essen auf Achse – vegane Küche für Alle

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| veganes Essen gegen Spende | Klönen | Drinnen & Draussen | Kneipe | Feuertonne (auch bei 30 Grad) |

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BRING YOUR OWN VINYLS

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So, ihr Möchtegern-DJs und -DJanes, ihr Polyvinylchloridfetischsten, ihr Sammler und Hüterinnen der schwarzen Scheiben! Wir wollen Eure heimlichen Hits, Eure verstaubten Geschmacksverbrechen, Eure Freddy Mercuries, Slayers, die erste Electric Café und was immer sonst in Euren Schränken und Bananenkartons lagert, aber schon ewig keine Nadel mehr gesehen hat.

Also – wir stellen Space & Technics, ihr stellt Eure Platten und legt sie auf. Schön in Rotation, damit Omas Schlagersammlung, Headbangers Nackenmassaker und der letzte Kirmestechnoscheiß gleichberechtigt den Wagenplatz beschallen.

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3. Mai | ab 20 Uhr | Essen auf Achse – vegane KüfA auf Zomia

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Liebe Leute, eigentlich sagt der Titel schon alles wichtige. Am nächsten 1. Dienstag des Monats (konkret: 3. Mai) ist ab 20 Uhr das Tor weit offen und wir freuen uns über hungrige Gäste.

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Angrillen!

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30. April 2016: DEMO – Breite Solidarität gegen Rassismus und Repression

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30. April 2016
Überregionale Demonstration
Breite Solidarität gegen Rassismus und Repression!
Die Stadt gehört allen!

18 Uhr Schanzenstraße / Ecke Bartelsstraße Hamburg

Seit Monaten findet in Hamburg ein aufgeblasenes Verfahren gegen vermeintliche Besetzer*innen der Breiten Straße statt. Mit dem Prozess sollen Aktivist*innen beispielhaft eingeschüchtert werden, während an vielen Orten der Stadt selbstbestimmte Projekte bedroht sind. Wir setzen eine Kampfansage dagegen.

Aufruf und weitere Informationen hier.

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Dienstag, 4. April: KüFA „Essen auf Achse“, ab 20 Uhr

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dienstag 2.2.’16: KüFa „Essen auf Achse“ fällt aus

Moin, am 1. Dienstag des Februars gibt es bei uns diesmal leider keine KüFa auf dem Platz.

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Solidarität mit der räumungsbedrohten Luftschlossfabrik in Flensburg

Flensburg ist schön, aber ohne die Luftschlossfabrik ist’s beschissen!

Die Luftschlossfabrik am Flensburger Harniskai ist Wagenplatz und Zuhause für Menschen. Und gleichzeitig ist sie mehr: Ein Ort der Kultur und Gegenkultur, des Ausprobierens und Träumens. Ein unkommerzielles Projekt mit Veranstaltungen, Werkstätten, Garten, Umsonstladen, Bandproberäumen, Skate-Rampe und mehr.
Kurz: ein Freiraum.

Solche Orte, an denen engagierte Menschen leben, lachen und machen können, was sie wollen, gibt es zu wenige – in Flensburg, in Hamburg, eigentlich überall. Einer Stadt, die als kulturelle Highlights die „Flensburger Hofkulturtage“, eine „Rumregatta“ und die „traditionelle Apfelfahrt“ zu bieten hat, der steht ein alternatives Lebens- und Kulturprojekt äußerst gut zu Gesicht. Aber anstatt dass die Zuständigen aus Politik, Verwaltung, Stadterneuerungsgesellschaft und Co. das schöne Treiben begrüßen oder akzeptieren, wird den Luftschlossfabrikant_innen eine Räumungsandrohung und das „großzügige Angebot” der „Unterbringung in Einzelwohnungen“ unterbreitet.

So etwas ist natürlich populistischer Quatsch, und wieder einmal zeigt sich: Auch in Flensburg, der angeblich „schönsten Förde der Welt“, wird die Stadt nicht nach den Interessen ihrer Bewohner_innen gestaltet, sondern nach Gutdünken engstirniger Obrigkeit. Denn nicht einmal die sonst üblichen kommerziellen Argumente sind vorhanden:
Es gibt keine Nutzungspläne für die Harniskaispitze! Nach einer Räumung würde sie wieder jahrelang leer stehen. Der ehemalige Pseudo-Investor hatte nur Peinlichkeiten zu bieten, und bis ein neuer gefunden ist vergehen Jahre. Bis dahin bleiben Zeit und Raum – und zum Glück gibt es ja bereits Menschen, die diesen nutzen. Die Aktiven der Luftschlossfabrik brauchen also am ehesten eine Zwischennutzungsvereinbarung und keine Räumungsandrohung!

Deswegen erklären wir, die Hamburger Wagenplätze Borribles, Hospi, Zomia, Rondenbarg, Gaußplatz, Wagenplatz Norderstedt, Kokolores Bargteheide, und der Eschenhof, uns solidarisch mit dem Projekt Luftschlossfabrik und unterstützen die Forderungen:

– Kein Leerstand am Harniskai
– Erhalt der Luftschlossfabrik
– Kooperationsbereitschaft der Stadt

Und sollte besagte Engstirnigkeit der Flensburger Politik und Verwaltung wider der Vernunft eine Eskalation anstreben und die Vertreibung des Projektes ernst meinen:
Das ist eine äußerst dumme Idee!
Solidarität wird praktisch werden, und Flensburg ist immer einen Besuch wert!

Unterzeichnet die Petition:
„Gegen Leerstand am Harniskai 1-3 und für den Erhalt des Kulturprojekts Luftschlossfabrik“

Kommt zur Demonstration „Träume brauchen Räume – LSF bleibt!“ am 01.02.2016 um 16 Uhr, vom Südermarkt durch die Innenstadt Flensburgs!

Haltet Eure Laster startklar und lasst uns allerspätestens am Räumgstag X in Flensburg sein!

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5.1.’16, 20 Uhr: Essen auf Achse – vegane Küche für Alle

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20 Uhr | Grünkohl, VeganenKasseler, Feuertonne, Bar, Musik, nette Leude | Zomia

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16.1.’16 – Burning Tree IV

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Pünktlich zum Beginn des neuen Jahres möchten wir Euch und Euren dann überflüssigen Tannenbaum zur finalen Zusammenkunft einladen. Dafür ist aus unserer Sicht nichts besser geeignet als ein archaisches Lagerfeuer mit knisternden Tannenbäumen, klebriger Glühwein, leckeres Essen und die winterlich gekühlten Getränkespezialitäten aus dem Kranken Einhorn. Kommt vorbei, bringt Euren Tannenbaum mit, sammelt unterwegs noch welche ein und lasst die teure Northfacejacke ausnahmsweise Zuhause (oder nehmt die mit den Brandlöchern vom letzten Jahr).

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